Mobile Tierheilpraxis:

 

Jedes Tier, ob groß oder klein, fühlt sich in seiner eigenen Umgebung nicht nur sicher und vertraut, sondern auch mit seinem Ort verwachsen und fühlt sich dort wohl. So soll es auch bleiben.

Es kann nicht sein, dass der "Berg (das Tier) zum Propheten (Arzt oder Tierheilpraktiker) kommt".

In bestimmten Fällen entstehen oder ergeben sich natürlich Ausnahmen.

 

Im Allgemeinen sieht es aber so aus, man geht mit dem erkrankten Hund zu einer Praxis, das Tier verspürt hier schon aus der Ferne die Unruhe seines Herrchens. Die Lage ist in den meisten Fällen angespannt. Schon am Auto beginnt das Dilemma. Hundebox muss eingebaut werden, dann will der Hund nicht hinein. An der Eingangspforte der Praxis nimmt der Hund nun viele fremdartige Gerüche auf, die ihn verunsichern. Das arme Tier wird mehr in die Praxis gezerrt, geschliffen oder zu guter letzt, getragen, als selbstständig dorthin zu gehen. Das Tier kommt mit mehreren "kranken und infizierten" fremden Tieren im Warteraum in Kontakt. Mehrere Tierarten sind am gleichen Ort. Die Nervosität von Halter und Tier steigert sich. Dann kommt der sterile kalte Metallbehandlungstisch. Keiner wagt es, sich mit dem Tier auf gleicher Höhe zu begeben, man trägt das "Fieh" auf den Tisch. Was wäre schon dabei, sich auf den Boden zu setzen oder knien und das Tier dort unten zu untersuchen? Gut, da teilen sich die Meinungen.

Mich brachte dieser Gedanken auf die Idee, als Tierheilpraktiker, meine kranken Patienten zu besuchen. In einer vertrauten Umgebung kann ich mich mit ihnen schneller anfreunden und die Behandlung ist mit größerem Erfolg gekrönt. Die Tiere sind weder angespannt, nervös noch aggressiv. Auch der Tierhalter nimmt eine entspanntere Haltung ein.

Es ist für alle Beteiligten eine Wohltat.

Den Besuchertermin bestimmen Sie. Ein kurzer Anruf genügt, in Notfällen bei Tag und bei Nacht.

Wenn wir etwas tun, dann aus voller Überzeugung und aus Liebe zum Tier, nicht um den eigenen Reitstall zu finanzieren!