Akupunktur:

 

Erst wenn eine gestochene Nadel zu tanzen beginnt, kann man sich sicher sein, dass sie wirkt.

 

Die Kunst in der Akupunktur liegt ähnlich wie in der Homöopathie darin, schnell die Selbstheilungskräfte zu wecken und die Lebenskraft zu stützen. 

Schon etwa dreitausend Jahre vor Weihe und Haed, erkannten die Chinesen; 

"Was im Inneren liegt, zeigt sich im Äußeren und  was sich im Äußeren aufbäumt, verbirgt sich im Inneren."

 

 

 

Mit freundlicher Genehmigung von Anatomieworld

 

 

 

 

 

Man sagt: "Ein  Blinder fühlt."

Ein Akupunkteur muss sich in den Zustand eines Blinden versetzen, um unter die Haut sehen zu können. 

Nur jahrelange Erfahrung mit dem Tastsinn, das Erfühlen von Meridianpunkten, die Kombination mit den dazugehörigen korrespondierenden Organpunkten, lässt den Mut zu, eine Nadel setzen zu können. 

In China sagt man: Die erste Nadel setzt man als Meister, wenn der Jupiter einmal um die Sonne gekreist ist (d.h. etwa nach zwölf Jahren).

Man lobt ein Pferd mit kräftigen Halsschlägen, warum? 

Weil sein Fell 3 -7 mm dick ist.

Beobachtet man ein Pferd, wenn eine Fliege auf ihm landet, so sieht man schnell, dass die Haut zu zucken beginnt, um das lästige Insekt zu vertreiben. 

Evolutionär entwickelte sich der Mensch weiter (sollte man meinen), das Tier nicht?

Streicheleinheiten reichen als Lob völlig aus.

Die Tuareg und die Beduinen behandelten ihre edlen und seltenen Pferde mit Wohlwollen und Edelmut. Sie erkannten die Sensibilität der Tiere und bekamen von ihnen den dementsprechenden Dank .  

 

Du sprichst, und wer deine Sprache versteht, dem kannst du dein Leid klagen. Beobachte, fühle, vergeistige dich mit dem, der weder sprechen noch klagen kann. Versetze dich in seine Lage und du kannst ihn verstehen und heilen.